05.02.2020 – Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“

Alle Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland können sich mit Projektideen zur Förderung von Stadtnatur und zum Schutz von Insekten am Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ beteiligen. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2020.

Eine Fachjury wählt die 40 besten Projektideen aus. Diese werden am 25. November 2020 in Anwesenheit der Bundesumweltministerin in Berlin als „Zukunftsprojekte“ ausgezeichnet und erhalten zudem jeweils 25.000 Euro für die Projektumsetzung.

Der Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ wird vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ durchgeführt und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Die Bundesregierung hat jüngst mit dem „Masterplan Stadtnatur“ und dem „Aktionsprogramm Insektenschutz“ zwei wichtige Handlungsprogramme zur Förderung der biologischen Vielfalt auf den Weg gebracht.

Mit dem Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ möchte die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, neue Projekte zur Förderung von Stadtnatur und Insekten zu entwickeln und umzusetzen. In der Wettbewerbsbroschüre werden best-practice-Beispiele aus vorangegangenen Wettbewerben vorgestellt.

Die Stadt Hamm ist ebenfalls bemüht, die Biodiversität zu erhalten und zu fördern – u.a. mit der Anlage von Blühwiesen, -streifen etc. (vgl. Klimaaktionsplan S. 29). Weitere Impulse werden das Konzept zur Klimafolgenanpassung und der Masterplan Freiraum (beide in Bearbeitung) geben.

Wir bitten deshalb um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Ist der Verwaltung dieser Wettbewerb bereits bekannt?
  2. Hat die Stadt Hamm schon einmal an diesem Wettbewerb teilgenommen?
  3. Gedenkt die Verwaltung, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen? Ist sie bereits tätig geworden? Wenn ja: mit welchen Projekten? Wenn nein: warum nicht?
  4. Wird/Will die Stadt Hamm das Projekt mit Kooperationspartnern durchzuführen? Wenn ja: wurden bereits Kontakte hierzu aufgenommen?