08.04.2016 – Im Netz mehr Bürgerservice und Beteiligung ermöglichen

Als Reaktion auf den Online-Check der GRÜNEN Landtagsfraktion erklärt Karsten Weymann: Mehr Mitbestimmung, besserer Service, transparente Daten: Dank des digitalen Wandels können kommunale Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger besser unterstützen und einbinden. Zum zweiten Mal hat die GRÜNE Landtagsfraktion mit dem Online-Check überprüft, welche der 396 NRW-Kommunen die Vorreiter im Netz sind und was Städte und Gemeinden heute bieten müssen, um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten.

Der Test zeigt die große Vielfalt, wie Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern digitale Leistungen zur Verfügung stellen. Für uns GRÜNE ist klar: Alle Menschen sollen vom digitalen Wandel profitieren. Es ist daher wichtig, dass die Städte, Gemeinden und Kreise die Chancen der Digitalisierung nutzen.

Die Stadt Hamm hat im Ranking zwar Boden gut gemacht durch das Online- Beschwerdemanagement und die Barrierefreiheit. Es ist aber noch Spielraum nach oben.

Besonders im Bereich E-Government zeichnet sich Hamm aus z.B. durch das Ratsinformationssystem und den Zugriff darauf. Beim Bürgerservice und der Bürgerbeteiligung verharrt die Stadt auf hohem Niveau – aber die Städte Bielefeld und Bonn zeigen, wie man es noch besser machen könnte.

Eine Optimierung des Beschwerdemanagements durch eine entsprechende App ist durchaus im Bereich des möglichen, wie das Beispiel der Stadt Gelsenkirchen zeigt.

Auch im Bereich „Soziale Medien“ kann die Stadt Hamm sich noch verbessern.

Für Hamm ergibt sich im Detail folgendes Bild:

  • Platz 45 im Gesamtranking (der 396 Kommunen).
  • Platz 14 im regionalen Vergleich Ruhrgebiet (54 Gebietskörperschaften)

Die Ratsfraktion hat hierzu auch zwei Anträge an den Rat gestellt:

Antrag 0352-16_Beteiligungsmöglichkeiten

Antrag 0353-16 Mängelmelder-App