13.02.2018 – Pro Hamm mitverantwortlich

Die Kritik der Wählergruppe Hamm an den geplanten Schulsanierungen verschweigt die eigene Mitverantwortung, so Martin Linka, GRÜNES Mitglied im Schulausschuss und Siegbert Künzel, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr. Die Analyse von Pro Hamm sei zwar richtig, dass die Schulinvestitionen nur durch die Förderprogramme KP III Ergänzung und Gute Schule 2020 möglich sind. Aber wer beklagt, dass z.B. die Anne-Frank-Hauptschule und die Jahn-Schule nicht auf der Prioritätenliste der Hammer GROKO erscheinen, sollte nicht verschweigen, dass allein für die neue Herringer Gesamtschule 13,4 Mio. € aus eben diesen Fördertöpfen gebunden werden.

Pro Hamm hat der dritten Gesamtschule jubelnd zugestimmt. Darum sollte die Wählergruppe jetzt auch politisch dazu stehen und die Konsequenzen mittragen: für weitere Schulen mit enormen Sanierungsbedarfen ist kein Geld mehr da und sie gehen erst mal leer aus. „Angesichts der langen Liste an Raum- und Sanierungsbedarfen aus dem Schulentwicklungsplan 2017 ist nämlich klar: die Anne-Frank-Schule ist nicht die einzige Schule, die durch den Rost fällt!“, so die beiden GRÜNEN Politiker. Bei den Beratungen zum SEP 2017 hatten die GRÜNEN genau auf diesen Punkt hingewiesen, allerdings ohne Erfolg.