23.11.2016 – Klimaschutz als Ziel der Verwaltung gefordert

Es ist jedes Mal erstaunlich, dass die Stadt Hamm zwar in einem aufwendigen Verfahren ein Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Hamm erarbeitet und beschlossen hat, das Thema Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel aber keinen Eingang in die strategischen Zielvorgaben der Stadtverwaltung, insbesondere des Stadtamtes 31 findet. Deswegen verwundert es kaum noch, dass für die Ziele des Umweltamtes diverse Projekte wie Lebendige Bördebäche, Erlebensraum Lippeaue, Betreuung des Reitwegenetzes etc. formuliert und damit konkrete Arbeits- und Umsetzungsaufgaben verbunden sind. Die Zielvorgabe „Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts Hamm“ fehlt in diesem trauten Reigen allerdings.

Es ist schon fast anachronistisch, dass die Erhöhung des Umweltbewusstseins der Bürgerinnen und Bürger als Ziel des Umweltamtes formuliert wird – die diesbezüglichen Projekte des IKK allerdings seither kontinuierlich ignoriert und damit nicht umgesetzt werden.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Umweltausschuss beantragt:

  1. Der Rat der Stadt Hamm beschließt die Ergänzung des Strategischen Zieles III-2. für das Stadtamt 31: Schutz der Umwelt, nachhaltige Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel
  2. Der Rat der Stadt Hamm ergänzt die „Ziele des Umweltamtes“ um folgenden Punkt: 31-8 Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts