29.05.2019 – Offener Brief: Zukunft der Windenergie in Hamm

Die Stadt Hamm möchte keine zusätzlichen WEB auf dem Stadtgebiet festlegen und regt an, die im Regionalplanentwurf ausgewiesenen WEB Isenburg und Weetfeld/A2 herauszunehmen.“ (Vorlage 1630/18, S. 8)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Der oben zitierte Satz, Herr Oberbürgermeister, ist vorläufiger Endpunkt der Diskussion um die Entwicklung der Windkraft in Hamm, die über Jahre von der Koalition aus CDU und SPD nur mit dem Ziel geführt wurde, die Nutzung der Windenergie wo immer möglich zu behindern.

Da nunmehr ja der Klimanotstand ausgerufen ist, stellt sich die Frage, ob der Ende März gefasste Beschluss, die bisher geplante Förderung der Windenergie zu kürzen, aufrechterhalten werden soll.

Falls die Ausrufung des Klimanotstands eine neue Politik einläuten soll, wäre es sicher nötig, den Wunsch nach Streichung von Standorten für die Windenergienutzung zu widerrufen und den RVR entsprechend zu informieren.

Da nur die verfahrenstechnischen und zeitlichen Abläufe naturgemäß nicht geläufig sein können, stellt sich die Frage, ob der Rat mit der Korrektur seiner Entscheidung bis zu seiner regulären Sitzung am 09.07.2019 warten kann, oder ob ggfls. eine Ratssondersitzung einberufen werden muss.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie die Verfahrensfragen innerhalb der Verwaltung klären und uns entsprechend informieren könnten!