06.10.2017 – Kleinstaaterei im Krankhauswesen

In der letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration (ASGI) waren u.a. die Geschäftsführer der Hammer Krankenhäuser als Gäste geladen. Die GF berichteten ausführlich über die aktuelle Situation der Hammer Krankenhäuser. Umso erstaunter war Karsten Weymann, GRÜNER Ratsherr, als jetzt öffentlich wurde, dass die Barbara Klinik eine eigene kleine hämatologisch /onkologisch Abteilung eröffnen will. Ab dem 01.03.18 soll eine dreißig Bettenstation eröffnet werden. Diese Entwicklung überrascht um so mehr, als dass es erklärter Wille aller relevanten politischen Parteien und auch der Krankenkassen als Kostenträger ist, dass es eine Konzentration von Fachabteilungen gewünscht ist. Letztendlich soll eine optimale Versorgung der Patienten im Vordergrund stehen und nicht eine „Kleinstaaterei“ der einzelnen Träger.

Er möchte deshalb folgende Fragen  beantwortet wissen :

1. Seit wann hat die Verwaltung Kenntnis über die Pläne der Barbara Klinik?
2. Hat die Kommune in diesem Falle eine Mitspracherecht?
3. Hat die Gesundheitsverwaltung eine fachliche Meinung zu den Plänen der Franziskus Stiftung?
4. Plant die Verwaltung im Sinne einer optimalen Versorgung der schwer kranken Menschen in diesem Kontext Kontakt mit der Landesregierung aufzunehmen ?
5. Haben die Pläne der Barbara Klinik ggf. negative Auswirkungen auf den gerade angelaufenen Gesundheitsverbund (EvK/Marien Hospital)?