06.11.2019 – Endlich tut sich etwas beim Thema „Ärztemangel!

Karsten Weymann ist erfreut über die durch die Medien entfachte Diskussion über den drohenden Ärztemangel in Hamm. „Endlich tut sich etwas!“ verweist er auf die Vorschläge für das Uentroper Dorf vom stellvertretenden Vorsitzenden der Uentrop-SPD, Stefan Heitkemper und FDP-Bezirksvertreter Wilhelm Walther, die für das Uentroper Dorf ein medizinisches Versorgungs- oder Ärztezentrum vorschlagen.

Anders als bei den Vertreter*innen von SPD, CDU und FDP im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration (ASGI) ist das Thema an der „Basis“ bei den Menschen vor Ort längst angekommen. Seit Jahren versuche Weymann im zuständigen Ausschuss das Thema „Ärztemangel“ zu diskutieren, um Lösungsansätze auf den Weg zu bringen – bisher ohne Erfolg. „Die GROKO hat sich im Ausschuss als für nicht zuständig erklärt – und damit das Thema beendet“, ärgert sich Weymann über seine Kolleg*innen im Fachausschuss.

Weymann schlägt deshalb vor, dass sich die SPD-Kollegen Stefan Heitkemper und Ralf-Dieter Lenz (als Mitglied im Fachausschuss) einfach mal kurzschließen, damit – wie von Heitkemper richtig gefordert – nach parteiübergreifenden Lösungen gesucht werden kann. Die drohende Ärzteversorgung, ob Hausarzt oder Kinderarzt, ist, wie Heitkemper richtig festgestellt, ein stadtweites Problem.

„Leider hat die Stadt bzw. die GROKO viel Zeit ungenutzt verstreichen lassen“, fordert Weymann nun eine schnelle, konstruktive Beratung und ein entsprechendes Handlungskonzept.