08.02.2019 – Sozialer Wohnungsbau muss bezahlbar sein

Karsten Weymann, sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion und Siegbert Künzel, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, freuen sich über das städtische Gebot für zwei BIMA-Flächen im Rietzgartenviertel und an der Schützenstraße im Schatten der ZUE (WA berichtete).

„Die Verwaltung folgt nach Jahren endlich dem GRÜNEN Vorschlag, die Fläche an der ZUE von der BIMA zu erwerben und dort sozialen Wohnungsbau zu realisieren“, erinnert Künzel an die Diskussion zu Hochzeiten der Flüchtlingszuwanderung 2015/16. Karsten Weymann sieht vor allem Bedarf an bezahlbaren Sozialwohnungen. „Diese Wohnungen müssen auch für Mieter*innen im Leistungsbezug erschwinglich sein!“ erneuert er seine Forderung, Sozialwohnungen im Neubau auch für Hartz IV-Empfänger*innen anzubieten, um einer sozialräumlichen Ghettoisierung entgegen zu wirken. Aus der Diskussion mit der HGB-Geschäftsführung wissen beide GRÜNEN Politiker, dass dort ihr Anliegen bekannt ist und auch nach finanzierbaren Alternativen gesucht wird. „Wir hoffen natürlich, dass diese Suche auch ein tragfähiges Ergebnis bringt, um die soziale Durchmischung von geförderten Wohneigentum zu ermöglichen – auch in prominenten Lagen“, spielen die GRÜNEN den Ball zurück ins Feld der HGB.