25.01.2019 – Nahversorgungszentrum Hamm-Süden bröckelt

Der Bereich Werler Straße/Alleestraße/Ahornallee ist im aktuellen Flächennutzungsplan als „Nahversorgungszentrum“ ausgewiesen. Seit längerem stehen mehrere Ladenlokale – auch an prominenten Stellen in der Nähe von Kreuzungen – leer. Andere Standorte bestechen durch Mindernutzungen, so dass insgesamt der Eindruck eines Abwärtstrends dieses Versorgungszentrums im Hammer Süden entsteht. Wir gehen erst einmal davon aus, dass die Fachverwaltungen diese Entwicklung aufmerksam im Blick haben.

Wir bitten um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wer ist in der Verwaltung bzw. dem Konzern Stadt Hamm verantwortlicher Ansprechpartner für das Nahversorgungszentrum?
  2. Arbeiten Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklungsgesellschaft und das Stadtplanungsamt ebenso wie das Tiefbauamt (geplante Umgestaltung der Werler Straße laut Rahmenplan Innenstadt 2030) projektorientiert zusammen, um einen Plan für die zukünftige Entwicklung dieses Versorgungsstandortes zu erarbeiten?
  3. Wurden Gespräche mit den Akteuren vor Ort (Eigentümer, Mieter, Händler und Dienstleister, sowie Kunden) geführt, um eine Zielperspektive zu entwickeln?
  4. Wenn Pkt. 2, 3 ja: wann ist mit Ergebnissen zu rechnen? Wenn Pkt. 2, 3 nein: Sieht die Stadt an dieser Stelle keinen Handlungsbedarf?
  5. Wird das Nahversorgungszentrum Hamm-Süden bei der Entwicklung von Nahmobilitätskonzepten (siehe Verkehrsbericht 2018) berücksichtigt, um durch die Stärkung des Bereichs „Orte der kurzen Wege“ zu schaffen und so den Fußverkehr zu fördern?