28.06.2017 – Noch mehr Fragen zum SEP

Die Sondersitzung von Schulausschuss und allen Bezirksvertretungen unter Vorsitz von OB Hunsteger-Petermann wirft seine Schatten voraus. Marin Linka, GRÜNER im Schulausschuss, formuliert seine Fragen an Gutachter und Verwaltung:

Folgende Fragen bitte ich vom Gutachter beantworten zu lassen:

  1. Ist der alte SEP von ihnen gelesen worden, welche Schlussfolgerungen des alten SEP sind aus welchen Gründen falsch und wie kommt es zur Neubewertung?
  2. Warum sind die Berufsschulen nicht berücksichtigt worden?
  3. Da keine genauen Infos über abgewiesene Gesamtschüler vorliegen, mit welcher hypothetischen Annahme bzgl. der Empfehlung der abgewiesenen Gesamtschüler ist das Gutachten erstellt worden?
  4. Gibt es Erkenntnisse über die Empfehlungen der an den Gesamtschulen und der Sekundarschule aufgenommenen Schüler*innen?
  5. Warum fehlen als Anhang die Fragen an die Eltern bzgl. des gemeinsamen längeren Lernens und die Dokumentation der statistischen Auswertung?
  6. Wenn der Elternwille des längeren gemeinsamen Lernens sowohl durch Gesamtschule als auch Sekundarschule gedeckt wird, wie erklären sich die stark schwankenden Zahlen an der Sekundarschule von 30 Schülern?
  7. Wenn man die Empfehlungen in OGS, Hauptschulneubau und 3. Gesamtschule unterteilt, welche Priorität ergibt sich aus dem Gutachten?
  8. Warum läge die Priorität bei der SEK II, insbesondere da die Berufskollegs nicht berücksichtigt wurden und von sinkenden Schülerzahlen beim Märkischen Gymnasium in der Sek II ausgegangen wird?
  9. Würde man aus dem Gutachten nicht auch eine 3. Gesamtschule aus MGH und FER ableiten können?

Die Verwaltung bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche Mittel aus Gute Schule 2020 sind für 2017/18 SCHON ausgegeben, in Bau und verplant. (bitte differenzieren)?
  2. Welche Mittel stehen noch zur Verfügung, in welcher Höhe?
  3. Gibt es eine Neubewertung der Prioritäten (GS 2020)?
  4. Wofür waren die 2 Mio. SEP vorgesehen?
  5. Da keine relevanten Daten aus dem Qualitätszirkel OGS vorliegen, er nach Verwaltungsangaben ja wiederbelebt werden muss, nur Quadratmeter-Zahlen durch den Gutachter erfasst wurden: wann ist mit einer Prioritätenliste der Verwaltung zu rechnen?
  6. Werden die Einwände der Schulleitungen veröffentlicht? Wie sollen z.B. die strukturellen Probleme der Maximilianschule mit dem Teilstandort Grundschule Uentrop oder die ÜMI und OGS von-Vincke-Schule bis wann gelöst werden?
  7. Welche Maßnahmen sind in 2017 für die OGS schon umgesetzt worden und in Bau und nach welchen Kriterien wurde die Priorität festgelegt? Reichen die im Progamm Gute Schule 2020 festgelegten 3 Mio. € für Investitionen in die OGS für die zusätzlichen Bedarfe aus dem SEP zu decken?
  8. Wann ist mit Kostenschätzungen bzgl. der Umsetzung der Empfehlung des Gutachters zu rechnen? Welche zusätzlichen Kosten für die 3. Gesamtschule versus Ausbau der Sekundarschule wie geplant – ergeben sich?
  9. Die Martin-Luther-Schule und die Karlschule sind von der Verwaltung nach dem alten SEP bereits überplant worden. Auch wenn die Dinge jetzt anders bewertet werden, beantragen wir die Veröffentlichung der Ergebnisse und Kostenschätzungen von damals.

Die Stellungnahme der Verwaltung können Sie unter folgendem Link abrufen:

STN_1022-17_SEP

Da die Stellungnahme zahlreiche Verweise auf die 2. Ergänzung der Beschlussvorlage enthält:

BV_1175-17_Ergänzung_Schulentwicklungsplan