29.11.2018 – GRÜNE fordern „Gute Bildung von Anfang an!“

Das 2008 von der damaligen schwarz-gelben Landesregierung 2008 eingeführte Kinderbildungsgesetz ist am Ende seiner Reformierbarkeit angelangt. Die frühkindliche Bildung in NRW braucht ein neues Gesetz, das die Finanzierung vom Kopf auf die Füße stellt. Die GRÜNE Landtagsfraktion hat deswegen ein Positionspapier beschlossen, in dem sie Anforderungen an ein neues Gesetz formuliert. Josefine Paul, Sprecherin für Kinder, Jugend und Familie der GRÜNEN Landtagsfraktion NRW und Ratsfrau, Petra Grünendahl, stellen klar: Alle Kinder in NRW haben eine Recht auf „Gute Bildung von Anfang an!“

Die frühkindliche Bildung ist ein wesentlicher Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit. Damit alle Kinder in NRW gute Startchancen erhalten, braucht es vor allem eine verlässliche und nachhaltige Finanzierung. Hierzu erklärt Josefine Paul: „Kinder, Eltern, Träger und Erzieher*innen brauchen keine Aneinanderreihung von Rettungspaketen, sondern ein neues Kita-Gesetz. Nur so kann auch die von Expertinnen und Experten zu Recht immer wieder geforderte Verbesserung des Betreuungsschlüssels gelingen. Die schwarz-gelbe Landesregierung erhält einzig den Status-Quo durch das Stopfen von Finanzlöchern aufrecht. Das reicht nicht. Sie muss endlich ein neues Gesetz vorlegen und damit mehr Qualität in den Kitas schaffen.“

In ihrem Positionspapier fordert die GRÜNE Landtagsfraktion bessere Arbeitsbedingungen für die Erzieher*innen sowie gesunde Ernährung, mehr Bewegung und mehr Partizipation für Kinder in Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen. Hierzu erklärt Petra Grünendahl: „Mir ist es ein besonderes Anliegen noch einmal die tolle Arbeit der pädagogischen Fachkräfte in unseren Kitas zu betonen. Bei ihrer sehr anspruchsvollen Arbeit leisten sie trotz zum Teil extrem schwieriger Rahmenbedingungen Großartiges. Ich erwarte vom zuständigen Landesminister Stamp, dass er mir einem neuen Gesetz die Arbeitsbedingungen in Kitas deutlich verbessert. Das ist nicht nur die Voraussetzung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, der uns jetzt schon vor große Herausforderungen stellt. Vielmehr verdienen die Fachkräfte in den Kitas gute Arbeitsbedingungen auch als Wertschätzung für das, was sie tagtäglich leisten.“