09.01.2018 – Handlungsbedarf Sanierung Langewanneweg

Direkt neben der Einfahrt zum Stadtwerkegebäude auf dem Langewanneweg klafft ein 9 cm tiefes Loch in der Fahrbahn – direkt im Bereich, der von Radfahrer*innen genutzt wird. Gut erkennbar sind noch die Reste der letzten Ausbesserung aus dem letzten Jahr. Lange gehalten hat dieses Flickwerk allerdings angesichts der Verkehrsbelastung nicht. Für die GRÜNEN ein deutliches Zeichen, dass die Verwaltung ihre Stellungnahme zur Verkehrssituation auf dem Langewanneweg südlich der Richard-Wagner-Straße dringend überdenken sollte. Laut „Abwasserbeseitigungskonzept 2018“ werden die Kanäle in diesem Straßenbereich frühestens 2024 saniert. So lange hält der Straßenbelag jedenfalls nicht!

Die bisherige Flickschusterei der in Teilen maroden Asphaltschicht kann aus Sicht der GRÜNEN in Hamm-Mitte nicht weiter fortgesetzt werden. „Wir erwarten von der Verwaltung einen Plan B für eine flächige Teilsanierung – wie z.B. an der Grünstraße“, so Siegbert Künzel, Bezirksfraktionsvorsitzender. Für die Zwischenzeit muss – so die GRÜNE Forderung – das Tempo auf 30 km/h begrenzt werden und zwar für den Abschnitt von Fritz-Everdings-Straße bis zur Kreuzung mit der Richard-Wagner-Straße. „Fünf Minuten reichen eigentlich, um festzustellen, welches lärmintensive Gerumpel der Autoverkehr auf den kaputten Oberflächen erzeugt“, kritisieren die GRÜNEN die bisherige ablehnende Stellungnahme der Verwaltung auf eine Anregung aus der Bürgerschaft auf Temporeduzierung.

Es ist niemandem verständlich zu machen, dass in den anderen Straßenabschnitten des Langewanneweges Tempo 30 aufgrund von Straßenschäden angeordnet wird und hier nicht. Hinzu kommt die Verkehrsgefährdung gerade von Radfahrer*innen durch die Asphaltaufbrüche.

Die Bezirksvertretung Hamm-Mitte hat im Übrigen in ihrer Dezembersitzung die Verwaltung einstimmig zu einer erneuten Stellungnahme aufgefordert, da das Gremium – wie die GRÜNEN – ebenfalls Handlungsbedarf erkennen.