10.11.2016 – Lösungen für Verkehrsprobleme Otto-Wels-Straße gefordert

Das Verkehrsaufkommen in der Otto-Wels-Straße hat stark zugenommen. Dies liegt allerdings nicht nur an den Baustellen. Zu den einschlägigen Einkaufszeiten gibt es schon seit Jahren Probleme, auch lange Schlangen an der Ausfahrt zur Kamener Straße gehören dazu. 2012 scheiterte ein erster Versuch zur Umwidmung der Otto-Wels-Straße in eine Einbahnstraße an der Uneinigkeit über die Ausrichtung. Nun hat sich seit damals die Verkehrssituation in der Straße weiter verschärft und es gibt erneut Beschwerden durch einige Anlieger.

„Da dies auch mein Einkaufsweg zu den Geschäften im Bereich der Kamener Straße war, kann ich die Situation auf der Straße nur bestätigen,“ so Elvira Stöhs von den Grünen.

Trotz parkender Autos auf der Südseite wird hier im Begegnungsverkehr über den Fußweg auf der Nordseite gefahren. Auch dass die Straße eine Tempo 30 Zone ist, wird von den wenigsten Autofahrern bemerkt. Dies birgt vor allem Gefahren für die Kinder, die in dieser Straße gerne noch die Freiflächen zum Spielen nutzen. Aber auch für Radfahrer*innen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen: „Als Sandwich zwischen die Autos zu geraten, wild angehupt und beschimpft zu werden, weil ich nicht auf dem Bürgersteig fahre, ist mir schon häufig passiert,“ so Stöhs. Sie fahre deshalb mittlerweile lieber den Umweg über die „Alpen“. Durch den Umbau der Kamener Straße mit dem Kreisverkehr an der Kleinen Werl Straße und dem neuen Baugebiet auf der Großen Werl Straße bietet sich jetzt die Möglichkeit, noch einmal über eine konzeptionelle Umgestaltung der Otto-Wels Straße nachzudenken. Da die Verwaltung auch im Rahmen der geplanten Ansiedlung von Rossmann an einem Verkehrskonzept für die Kamener Straße, Kleine-Werl- und Große-Werl-Straße arbeitet, wäre dies die Gelegenheit die Otto-Wels-Straße mit dazu zu nehmen und nach Möglichkeiten zur Entschärfung der Gefahrenpotentiale auf der Otto-Wels-Straße zu suchen. „Einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung habe ich gestellt“, erklärt die Grüne Bezirksvertreterin, der folgendermaßen lautet:

Die Verwaltung sucht im Rahmen des Verkehrskonzeptes Kamener Straße – Kleine Werl Straße – Große-Werl Straße nach Möglichkeiten, die Gefahrenpotentiale auf der Otto Wels Straße zu minimieren.