PM: Vorgänge im Verband „Familienunternehmer“ besorgniserregend

Nachfolgend finden Sie die gemeinsame Stellungnahme der Grünen Hamm von Kreisverband und Fraktion zur Öffnung der Familienunternehmer zur AfD:

Dass Frau Ostermann die Kontaktkanäle ihres Verbands zur AfD öffnet und diesen Entschluss öffentlich verteidigt, halten wir für besorgniserregend!
Besonders kritisch sehen wir diese Aussagen in Zusammenhang mit Frau Ostermanns Engagement im Unionsnahen Thinktank „Republik 21“, dessen Chef Andreas Rödder sich öffentlich für eine Zusammenarbeit von CDU und AfD innerhalb roter Linien einsetzt.
Einen besonders bitteren Beigeschmack erhält die Einladung eines AfD-Bundestagsabgeordneten zu einem parlamentarischen Abend des Verbandes im vergangenen Oktober. Immerhin hat der Verband auch hier in Hamm im Rahmen der letzen Wahlkämpfe ausdrücklich nicht mit allen demokratischen Parteien diskutieren wollen, sondern sich in seiner Einladung oftmals auf CDU, SPD und FDP beschränkt – übrigens auch bei Veranstaltungen unter Beteiligung von Frau Ostermann und zu einer Zeit, wo Grüne in NRW und Bund das Wirtschaftsministerium leiteten. Auch wenn wir den Wunsch der Gastgeber zu solchen Veranstaltungen respektieren, halten wir es unter diesem Gesichtspunkt aber für ein noch fataleres Signal, dass nun AfD Funktionäre durch den Bundesverband proaktiv eingeladen werden.
Allerdings freut uns, dass der Vorstand des Regionalkreis Hamm Ruhr-Lippe uns gegenüber im direkten Gespräch seine Position deutlich gemacht hat, in Hamm einen konsequent demokratischen Weg zu beschreiten. Die Kommunalpolitik in Hamm funktioniert und löst die Probleme der Menschen. Darin sind wir uns mit dem Vorstand des Regionalkreises einig. Wir blicken positiv auf einen gemeinsamen Austausch und das gemeinsame Ziel, einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung in Hamm voranzutreiben.

Herzliche Grüße
Grüne Hamm