16.11.2018 – GRÜNE wollen mehr Geld für Natur- und Umweltschutz in Herringen

Schwerpunkt der GRÜNEN Forderungen ist der Natur- und Umweltschutz und die Förderung des Radverkehrs. Die GRÜNEN Anträge für die Errichtung von Artenschutztürmen oder Blühwiesen wurden von der Bezirksvertretung einstimmig verabschiedet – Mittel stehen aber nicht im Haushalt. „Wenn die Verwaltung durch Beschlüsse der BV beauftragt wird, dann müssen auch die entsprechenden Mittel eingestellt werden“, sieht Carsten Grüneberg, GRÜNER Bezirksvertreter, die Verwaltung in der Pflicht.

Für den Ersatz von gefällten Bäumen aber auch für Unterhalt und Pflege der Straßenbäume fordert er mehr Geld. Die Ansätze für den Bezirk sind um 50% gekürzt worden. Das will der GRÜNE nun wieder rückgängig machen. „Bäume sind ein wesentlicher Baustein, um unseren Bezirk fit für den Klimawandel zu machen“, sieht er akuten Handlungsbedarf.

Und für die Entwicklung des Herringer Zentrums ist eine schnelle Parkplatzregelung notwendig. Es bringt aus seiner Sicht nichts, nur Stückwerk und Provisorien im Bereich Wiesenpark oder Parkplatz Bürgeramt anzubieten. „Die Beträge für eine attraktive Parkplatzlösung – sinnvoll integriert in die Grünanlagen – sind nicht so dramatisch hoch“, fordert Grüneberg einen stärkeren städtischen Eigenanteil in Höhe der Privatmittel der Geschäftsleute.

„Leider können wir nicht alle Radwege auf einmal sanieren“, begründet der GRÜNE Bezirkspolitiker den „kleinen“ Beitrag zur Förderung des Radverkehrs in Herringen durch attraktive und moderne Radwege. Der Verbindungsweg zwischen Breite Hecke und Schulzenweg ist aus seiner Sicht ein kleines Mosaikstück, um sicher und bequem das Herringer Zentrum zu erreichen. „Deshalb sollte der Weg auch entsprechend saniert werden!“

Im Schulbereich stehen aus GRÜNER Sicht ausreichend Mittel für die Schulen im Stadtbezirk zur Verfügung. Was natürlich ärgerlich ist, ist der fehlende Willen zur Umgestaltung der Dortmunder Straße und des Platzes Isenbecker Hof. „Das wurde im Zusammenhang mit der Kanaltrasse seinerzeit immer wieder versprochen – aber bis heute hat sich nichts getan“, ärgert sich Grüneberg.

Merkwürdig ist zudem, dass die Mittel für die Sanierung der Bezirksverwaltungsstelle ersatzlos gestrichen wurden. „Die Verwaltung braucht anscheinend wieder einmal Geld an anderer Stelle“, vermisst er eine stichhaltige Begründung und einen Plan B.

Hoffnung hat Grünberg noch, dass zumindest einige marode Straßen und Radwege in Herringen in das Straßendeckensanierungs- bzw. das Radwegeerneuerungsprogramm aufgenommen werden.