23.06.2017 – Skulptur „Phönix“ am falschen Standort

Die GRÜNEN in Hamm-Mitte begrüßen die Schenkung des Kunstwerkes „Phönix“ der Hammer Künstlerin Anna Bakow, dass sie im Rahmen des internationalen Kunstprojekts „Säulen der Freiheit – pillars of freedom“ gestaltet hat (WA berichtete). „Es ist ein tolles künstlerisches Zeichen, uns an die vergangenen 70 Jahre in einem friedlichen und freien Europa zu erinnern und uns zu ermahnen, diese Werte auch weiterhin zu verteidigen“, so die Bezirksvertreter Wolfgang Ruthe und Siegbert Künzel.

Allerdings hätten sie sich einen markanteren Standort gewünscht. Statt an der Ecke Poststraße/ Gustav-Heinemann-Straße, versteckt hinter den Briefkästen, würden sie das Kunstwerk auf dem Platz der deutschen Einheit platzieren. „Wenn am 9. November 2017, dem Jahrestag des Mauerfalls, alle Skulpturen zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeschlossen werden sollen, dann ist der Platz der deutschen Einheit der eindeutig bessere Standort – mit dem klaren Bezug zur Wiedervereinigung und mit deutlichem Bezug für das aktive, gewaltfreie Engagement für die Freiheit!“ argumentieren die GRÜNEN. Schließlich wollen die zahlreichen Kunstwerke insgesamt genau das: ein bedeutendes Zeichen für das aktive Engagement für die Freiheit setzen.

Die GRÜNEN erinnern daran, dass es erklärtes Ziel der Verwaltung ist, hier auf dem Platz der deutschen Einheit einen Skulpturengarten zu entwickeln. Mit Helmut Bergers Würdigung Heinrich von Kleists wurde bereits der erste Schritt getan. „Phönix“ wäre eine würdige Ergänzung. Durch die deutlich prominentere Lage erhoffen sich die GRÜNEN zudem eine stärkere Auseinandersetzung mit der Skulptur und deren Botschaft.