Klimawandel geht nicht an Hamm vorbei

30.07.2014 – In den vergangenen Nächten wurde Hamm so heftig von schweren Regenfällen getroffen wie lange nicht mehr. Vielerorts standen Keller und Gärten unter Wasser. „Wir bedauern, was den Menschen hier in Hamm passiert ist“, bringt Grünen Ratsherr Volker Burgard sein Mitgefühl zum Ausdruck. Das gehäufte Auftreten starker Unwetter kann als Folge des Klimawandels gesehen werden. Meteorologen gehen zudem laut Medienberichten davon aus, dass in den kommenden Jahren häufiger mit Unwettern gerechnet werden müsse und man in NRW bis zur Mitte des Jahrhunderts mit Schäden in Höhe von 70 Milliarden Euro rechnen müsse. „Höchste Zeit zu handeln also“, meint Burgard. Der Vorsitzende des Umweltausschusses fordert das Thema Klimaschutz mit höchster Priorität zu verfolgen. Wie seit langem von den Grünen gefordert, müsse das Ende der Versiegelung von Flächen verstärkt auf die Agenda gesetzt werden und Grünflächen als Zwischenspeicher etabliert werden. Damit verfolgt der Grüne Kommunalpolitiker die Linie der rot-grünen Landesregierung. Diese möchte bis zum Ende des Jahres einen Klimaschutzplan verabschieden, der neben der Reduktion der Treibhausgase auch eine Anpassung der Kommunen an den Klimawandel vorsieht.