04.03.2016 – Aus für die Windkraftanlagen in Rhynern

Sie kommen nun doch nicht zurück nach Rhynern – die „Windmühlen“, wie aus der Zeitung zu erfahren war. Die von der Kanzlerin propagierte Energie-Wende scheint in Rhynern in der Ab-Wendung der CDU von der Nutzung der Windenergie zu bestehen, so beurteilen Andrea Pfeifer und Ulrich Kroker das angekündigte Aus für die Windenergiezonen längs der A2. Die SPD schließt sich an, mit Hinweis auf GROKO-Verpflichtungen.

„Wir haben in der öffentlichen Diskussion deutlich gemacht,dass wir Bauchschmerzen haben bei der Höhe der geplanten Anlagen, aber auch bei den Abständen zu einzelnen Häusern; Konfliktbereiche mit der Natur waren auch erkennbar,“ erinnern die beiden Bezirksvertreter. „In den Windkraftanlagen sehen wir aber u.a.eine zukunftsweisende Möglichkeit , aus der Verbrennung umweltgefährdender fossiler Brennstoffe zunehmend auszusteigen und trotzdem den Bedarf an Energie decken zu können.“ Die Zielsetzung, an dezentralen Standorten Energie zu erzeugen, verbunden mit bürgerschaftlichem Engagement und Investitionsbereitschaft, scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Überdimensionierte Blockanlagen wie in Uentrop wurden in die Landschaft geklotzt und künden von Selbstbewusstsein und wirtschaftlichem Machtdenken. Deutlich werden aber auch in diesem Zusammenhang die Fehlplanungen. Windkraft deckt zu einem Drittel in Deutschland den Energiebedarf- Tendenz steigend. In Hamm zieht sich die politische Mehrheit aus diesem Trend zurück. Die immer wieder ins Feld geführte „Verschandlung der Landschaft“ durch

Windkraftanlagen übersieht geflissentlich die vorgeschädigte Landschaft, die Errichtung von Logistikanlagen und – vor allem in der Dunkelheit- die lichtüberflutete Möbelhausarchitektur.