14.02.2018 – B 63n: Irrsinn unlimited

„Irrsinn unlimited!“ kommentiert Siegbert Künzel, GRÜNER im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr die Beschlussvorlage zur Schaffung von zwei Planstellen, um für den Landesbetrieb Straßen die Entwurfsplanung für die B 63 n zu übernehmen. Kostenpunkt: 185.000 € pro Jahr!

Die Realisierung des Südabschnitts – so das Ziel der Verwaltung – schaffe keineswegs einen leistungsfähigen Zubringer zur A 2, da wie bisher der Verkehr ab der neuen Weetfelder Straße (in Höhe Bergwerk Ost) über den Daberg durch die Innenstadt geführt werden muss. „Für die betroffenen Anwohner am Daberg und an der Wilhelm- und Dortmunder Straße wird es keine Entlastung geben!“ hält Künzel die städtische Argumentation für heuchlerisch.

Durch die Planungen ändert sich erst einmal auf Jahre hin nichts an der derzeitigen, selbst verursachten Situation: zunehmender LKW-Verkehr durch immer mehr Logistikansiedlungen. „Schlimm ist vielmehr, dass die Verwaltung diesen Irrweg unbeirrt weiter verfolgen will – und noch mehr Industrie und Logistik– z.B. im Inlogparc oder an der A 445 in Rhynern ansiedeln will und immer mehr Straßen bauen will“, so Künzel. Woher das Geld für den massiven Ausbau kommen soll, kann heute auch niemand verlässlich sagen! 20 Mio. € allein für den Ausbau des Südabschnitts der B 63n plus die zahlreichen städtischen Zubringerstraßen: Irrsinn unlimited!

BV_1402-18 – B 63n

B63n Südabschnitt 2014