21.11.2018 – Tierpark-Modernisierung breit diskutieren

Ulrich Kroker und Siegbert Künzel begrüßen grundsätzlich die Pläne zur Modernisierung des Tierparks. Bedenklich ist es für sie allerdings, dass sie zwar als Mitglied und Stellvertreter im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr die entsprechende Vorlage berate dürfen, in ihrer Funktion als Bezirksvertreter in Rhynern (Kroker) oder Hamm-Mitte (Künzel) nicht. „Fürbeide Bezirke ist der Tierpark immer ein entscheidenden Thema gewesen und wir verstehen nicht, dass wir in die Beratungsfolge ausgegrenzt werden“, so die beiden GRÜNEN. Die Modernisierungspläne beträfen nun einmal direkt die Anwohner, die sie in beiden Bezirken vertreten. „Wenn der Tierpark sich weiterentwickeln will, müssen auch die direkt Betroffenen mit einbezogen werden“, so ihr Credo.

Nach Lektüre der Vorlage haben sie noch einige inhaltliche Fragen zur weiteren Planung. Beide Politiker verstehen nicht, wieso die Spielplatzneugestaltung als Wettbewerb ausgelobt werden soll, der benachbarte Bereich der Indoorhalle mit Schnittpunkten zum Tiergehege aber nicht.

Und wieso der neue Parkplatz auf dem alten PostSuS-Sportplatz kostenlos sein soll gegenüber dem Lebenshilfe Parkplatz. An gut frequentierten Tagen braucht der Tierpark sicherlich beide Parkplätze. Es wäre also sinnvoll, hier eine Absprache mit der Lebenshilfe zu treffen, um eine Konkurrenz zu vermeiden, so die GRÜNEN Politiker.

Die Stadt sollte auch grundsätzlich klären, welche Auswirkungen die Neuausrichtung der Tierparks für den Maxipark haben wird. „Die Zielgruppen ähneln sich“, so Kroker, der auch im Aufsichtsrat des Maxiparks sitzt. „Die Stadt sollte ihre Stärken wie Maxipark und Tierpark zusammen nutzen, statt im gleichen Segment zu wildern“, sehen die GRÜNEN die Notwendigkeit für einen ganzheitlichen Ansatz.