05.02.2018 – Folgen Sturmtief Friederike

Nachdem Sturmtief Friederike über die Stadt Hamm hinweg gezogen ist, zeigt sich nach und nach das ganze Ausmaß an Schäden. Die Schadensbilder aus den Park- und Grünanlagen werden u.a. im WESTFÄLISCHEN ANZEIGER durch Fotos eindrücksvoll dokumentiert.

Die GRÜNEN im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr bitten um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Kann die Verwaltung mittlerweile überschauen, wie viele Bäume in Park- und Grünanlagen in der Stadt Hamm sowie als Straßenbegleitgrün dem Sturmtief zum Opfer gefallen sind? Wir bitten um eine Auflistung nach Stadtbezirken!
  2. Wie viele dieser Bäume waren im Programm viaGrün gelistet? Welche Vorschädigungen wiesen die betroffenen, in der Software erfassten Bäume auf? Gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Vorschädigungen/geringer Vitalität und dem Verlust von Bäumen durch Sturmtief Friederike?
  3. Kann es zutreffen, dass z.B. im Friedrich-Ebert-Park die Bäume als Folge der „Durchforstungsmaßnahmen“ zur Schaffung von Sichtachsen, der Verringerung von Angsträumen etc. besonders vom Sturmtief betroffen waren (da durch diese Maßnahmen Altbäume freigestellt wurden und durch die neuen Umfeldbedingungen einer erhöhten Windlast ausgesetzt waren)?
  4. Hat die Verwaltung als Folge des Sturms weitere Mittel für den kommenden städtischen Haushalt angemeldet, um zeitnah Ersatzpflanzungen vornehmen zu können? Wird hierzu ein „Sonderprogramm“ für 2019/20 aufgelegt werden, das Standorte und die Anzahl von Ersatzpflanzungen in Park- und Grünanlagen bzw. von Straßenbäumen sowie die zeitliche Umsetzung benennt?
  5. Wenn nein: wie (und wo) gedenkt die Verwaltung die Verluste städtischen Grüns auszugleichen?